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Telematik Infrastruktur

Gematik Muster-Installationsprotokoll in PsyPrax32 integriert (Stand 26.07.2019)

Ab sofort steht das PsyPrax32-Update 2.19.2.4 zur Verfügung. Dort können Sie das gematik Muster-Installationsprotokoll über „Konnektor(TI) – SecuNet – Installationsdaten drucken“ ausdrucken. Viele Angaben zur Praxis werden aus den Praxisdaten direkt auf das Protokoll übernommen. Viele technische Angaben zur Installation werden von Ihrem Konnektor bereit gestellt. Sie benötigen zum Ausdrucken das „super“ Passwort für Ihren Konnektor.

Ihr PsyPrax-Team

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Erreichbarkeit des KV-Safenet (Stand 02.07.2019)

In dieser Woche erlebt die Telematikinfrastruktur ihren ersten großen Lasttest: über 100.000 Praxen lesen neue Versichertenkarten ein, und möchten die Abrechnungsdatei(en) über das KV-Safenet an die jeweilige KV leiten.

Es kommt zu Störungen im Verbindungsaufbau zum KV-Safenet.

Bitte versuchen Sie als erstes, den Konnektor neu zu starten. Dies können Sie entweder über PsyPrax32 erledigen (Menüzeile: Konnektor (TI) – SecuNet Konnektor – Konnektor neu starten) oder Sie fahren den Konnektor „geordnet herunter“.

Dazu befolgen Sie bitte die Anweisungen im Konnektorhandbuch (PDF, externer Link) auf Seite 35:

An/Aus-Taster innerhalb von 3 Sekunden zweimal drücken (Schutz vor unabsichtlicher Betätigung). Zwischen den beiden Taster-Betätigungen muss eine Sekunde gewartet werden. Während des Herunterfahrens blinken alle LEDs außer der Anzeige Power. Das Herunterfahren kann bis zu 3 Minuten dauern.

Schalten Sie den Konnektor anschließend ein, indem Sie ein Mal auf den An/Aus-Taster drücken. Das erneute Hochfahren dauert in der Regel circa 7-10 Minuten.

Sollten Sie anschließend immer noch keine Verbindung zum KV-Safenet haben, schauen Sie bitte in unseren Leitfaden zur Entstörung von KV-SafeNet (PDF). Es ist ein recht langes Dokument, dass Ihnen aufzeigt, welche Schritte z.B. bei der Installation durch die Techniker vorgenommen werden. Wir schlagen Ihnen danach Schritte vor, mit denen Sie diese Einstellungen überprüfen können. Dieser Leitfaden sollte in 19 von 20 Fällen zum Erfolg führen.

Ihr PsyPrax-Team

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Berichte über Sicherheitslücken in der Telematikinfrastruktur (Stand 29.06.2019)

Am 27.06.2019 fand eine Pressekonferenz der Ärzteverbände MEDI GENO, Freie Ärzteschaft und Freier Verband Deutscher Zahnärzte statt. Diese Ärzteverbände lehnen den (Zwangs-)Anschluss von Praxen an die Telematikinfrastruktur ab.

Auf dieser Pressekonferenz wurde von „Sicherheitslücken in der Telematikinfrastruktur (TI)“ berichtet, beziehungsweise vor ihnen gewarnt. MEDI GENO berichtet über diese Pressekonferenz im eigenen Blog. (Webseite, externer Link)

Da Sie oder Ihre KollegInnen sich nach derartigen Veröffentlichungen regelmäßig an uns wenden, möchten wir einige der genannten Punkte an dieser Stelle aus unserer Sicht kommentieren und verweisen überwiegend auf Veröffentlichungen der gematik und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Zu den Schutzprofilen des Konnektors schreibt MEDI GENO:
“Bei der Prüfung der Schutzprofile fanden die Experten verschiedene ungeklärte Fragen zur Sicherheit des TI-Konnektors. Insbesondere schützt der Konnektor selbst bei ordnungsgemäßer Installation nicht zuverlässig gegen Angriffe in die Praxissysteme, obwohl das von Seiten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gegenüber den Ärzten behauptet wird“.

Hierüber haben wir keine Sachkenntnis. Wir sehen den Konnektor jedoch als „Baustein“ in dem Sicherheitskonzept Ihrer Praxis. Zur Betriebsart des Konnektors (vgl. Informationsblatt Betriebsarten des Konnektors (PDF, externer Link)) schreibt z.B. die gematik in einer Pressemitteilung (Webseite, externer Link):

„Mit dem Konnektor kann die Sicherheit in einer Praxis gestärkt werden. Auch die technische Frage des Installationsweges – ob in Reihenschaltung oder im Parallelbetrieb – ist nicht das Problem. Entscheidend ist der richtige Umgang mit den technischen Gegebenheiten vor Ort und auch das enge Zusammenspiel aller an einer Praxis-IT beteiligten Dienstleister.“

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung weist in Ihrer Service-Reihe „Rund um die TI“ in Teil 5 vom 09.05.2019 (Webseite, externer Link) auf Folgendes hin:

„Zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Virenschutz und die Nutzung von sicheren Passwörtern sind auch nach dem Anschluss an die TI erforderlich. Die KBV rät deswegen, ein gesamthaftes Sicherheitskonzept für die Praxis zu haben. Dies gilt unabhängig davon, ob die Installation in Reihen- oder Parallelbetrieb vorgenommen wird.“

Zur Haftung bei Datenschutzpannen schreibt MEDI GENO:
“Für etwaige Folgen von Sicherheitslücken der staatlich aufgezwungenen TI-Konnektoren müssen die Praxisinhaber haften.“.

Wir möchten hier auf die Webseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung verweisen, die in den Praxisnachrichten vom 27.06.2019 (Webseite, externer Link) mit Hinweis auf das Informationsblatt Datenschutz und Haftung in der Telematikinfrastruktur der gematik (PDF, externer Link) schreibt:

„In einem heute veröffentlichten Informationsblatt zu Datenschutz und Haftung stellt die gematik klar, dass eine Haftung des Arztes oder Psychotherapeuten ausscheidet, sofern die zugelassenen Konnektoren vorschriftsgemäß verwendet, aufgestellt und betrieben würden. Dies sei sowohl nach der Datenschutz-Grundverordnung als auch nach jeder anderen vergleichbaren zivilrechtlichen Norm der Fall, „da nach allen haftungsrechtlichen Tatbeständen den Datenverarbeiter ein Verschulden für den eingetretenen Schaden treffen muss“.

In diesem Zusammenhang weist die gematik auch darauf hin, dass dieses im Übrigen auch für jegliche strafrechtliche Haftung des Arztes bei der Nutzung eines Konnektors gelte.“

Zu nachgewiesenen Sicherheitslücken des Konnektors zitiert MEDI GENO den IT-Dienstleister Jens Ernst:
“„Patientendaten sind im Moment für Hacker leicht zugänglich. Und das, obwohl Gesundheitsdaten die langfristig schutzbedürftigsten Daten sind, die wir Menschen haben“, betont IT-Dienstleister Jens Ernst. Für seinen Kunden, eine Arztpraxis, hat er bei einer Sicherheitsprüfung auf verschiedene Arten das Testvirus EICAR über den ordnungsgemäß angeschlossenen TI-Konnektor ins Praxisnetzwerk eingeschleust. Nachgewiesen hat er auch, dass die integrierte Firewall die Kommunikation nicht kontrolliert und alle Ports ausgehend geöffnet sind. Der Test lässt auf unzureichenden Schutz der Konnektoren schließen.
[…]
Das EICAR Testvirus wird zum Prüfen von Virenscannern verwendet. Jeder Virenscanner muss diese Datei als Virus erkennen. Die TI und den Konnektor konnte das Testvirus passieren. Jens Ernst erklärt: „Das bedeutet, dass es keinen wirksamen Schutz gegen Malware – also Viren und Trojaner – durch die TI gibt.““

Zuerst möchten wir richtig stellen, dass das Test-Virus nicht „die TI passieren konnte“ beziehungsweise „über die TI“ in die Praxisumgebung gelangt ist. Ein Konnektor baut zwei unterschiedliche VPN-Tunnel auf:
Der „VPN-TI“-Tunnel dient der Kommunikation mit der Telematikinfrastruktur, also dem Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) oder dem Erreichen der Bestandsnetze – in Ihrem Fall dem Sicheren Netz der KVen (SNK = KV-Safenet).
Der „VPN-SIS“-Tunnel geht nicht „in die Telematikinfrastruktur“. Er verbindet Ihre Praxis mit dem sogenannten „VPN-Konzentrator SIS“, der laut Spezifikation von dem „VPN-Konzentrator TI“ physisch getrennt sein muss. Über den „VPN-SIS“-Tunnel können Sie Webseiten aufrufen, Emails empfangen, PVS-Updates herunterladen oder eine Fernwartung mit uns starten.

Wer sich das selbst durchlesen möchte, kann im Fachportal der gematik die aktuellen Spezifikationen (Webseite, externer Link) herunterladen. In der Zip-Datei findet sich das Dokument „gemSpec_VPN_ZugD_V1.13.0.pdf“, in dem die Vorgaben der gematik nachzulesen sind.

Herr Ernst berichtet auf seiner Homepage, dass es ihm gelungen sei, das Testvirus über SIS (also nicht durch die TI..) auf einen Praxis-PC herunter zu laden. Er hat hierzu das Testvirus über eine „https“-Verbindung heruntergeladen. „https“ steht aber für „http over TLS“ und bezeichnet eine verschlüsselte http-Verbindung zwischen dem Praxis-PC und dem Webserver, auf dem die Datei abgelegt ist. SIS kann/muss laut Spezifikation aber nur „für unverschlüsselte Protokolle Content-Filter für aktive Inhalte bereitstellen“ (Seite 33 der Spezifikation). Wie Herr Ernst auch selbst bemerkt hat, denn „lediglich bei http (Port 80) wurde der EICAR geblockt“.

Genau deswegen schreibt die KBV: „Zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Virenschutz und die Nutzung von sicheren Passwörtern sind auch nach dem Anschluss an die TI erforderlich.“ Weil schadhafte Programme oder Email-Anhänge über verschlüsselte Verbindungen nicht herausgefiltert werden.

SIS ist kein Allheilmittel. Die Funktion des SIS ist laut Spezifikation: „Der grundlegende Schutz der angebundenen Teilnehmer vor dem öffentlichen Internet wird über eine Application-Level-Gateway-Paketfilter-Struktur (P-A-P) entsprechend den Vorgaben des BSI zur Konzeption von Sicherheitsgateways [BSI-SiGw] gewährleistet.“

Besseren Schutz erhalten Sie wahrscheinlich durch den Einsatz einer „Next Generation Firewall“, die weitere Sicherheitsfunktionen bereithält. Sprechen Sie hierzu am Besten mit Ihrem Praxis-EDV-Berater, der Ihnen Auskunft zu Funktion und Kosten geben können sollte. Alternativ wenden Sie sich bitte an die EDV-Abteilung Ihrer KV.

Wir raten generell zur Vorsicht, was die Nutzung von Webseiten und Internet-Email auf Ihrem Praxis-PC betrifft.

Wir möchten Sie an dieser Stelle auch noch einmal auf die Technische Anlage zu den Hinweisen und Empfehlungen zur ärztlichen Schweigepflicht (PDF, externer Link), herausgegeben von der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, hinweisen.

Abschließend möchten wir noch einmal klarstellen, dass wir die Verlautbarungen von MEDI GENO weder bestätigen noch entkräften können oder wollen. Dieser Artikel dient dazu, Ihnen öffentlich einsehbare Dokumente, Pressemittelungen und Spezifikationen zu den jeweils genannten „Sicherheitslücken“ anzubieten – um Sie und unsere Kollegen an der Hotline zu entlasten.

Ihr PsyPrax-Team

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Neue Informationsblätter der gematik veröffentlicht (Stand 29.06.2019)

Kurz vor dem offiziellen Ende der Anschlussfrist der Praxen an die Telematikinfrastruktur hat die gematik neue Hinweise zum Anschluss des Konnektors und zu Datenschutz und Haftung in der Telematikinfrastruktur veröffentlicht.

In dem „Informationsblatt Betriebsarten des Konnektors (PDF, externer Link)“ finden Sie Darstellungen zu den unterschiedlichen Betriebsarten des Konnektors – vielen geläufig unter den Stichworten „Reihenbetrieb“ oder „Parallelbetrieb“. Das Dokument ersetzt das mittlerweile nicht mehr verfügbare „Informationsblatt: Anschluss einer medizinischen Einrichtung“.

Außerdem hat die gematik ein „Muster-Installationsprotokoll „Sichere TI-Installation“ (PDF, externer Link)“ veröffentlicht. Dieses schöne und ausführliche Dokument dient den Praxen als zusätzliche Dokumentationsmöglichkeit zum Installationsprotokoll der Dienstleister. Bitte beachten Sie die Hinweise auf der ersten Seite:

Das vorliegende Muster-Installationsprotokoll ist für [Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Apotheker und Krankenhaus-IT-Leiter] gedacht, um die fachgerechte Beratung und Installation beim Anschluss einer [Praxis/Versorgungseinrichtung] an die Telematikinfrastruktur zu prüfen bzw. die entsprechenden Informationen vom Dienstleister vor Ort (DVO) einzufordern.

Das Muster-Installationsprotokoll ergänzt die Installationsprotokolle Ihres DVOs um allgemeingültige relevante Prüfpunkte, ersetzt es aber nicht.

[…]
Sofern die Installation bei Ihnen bereits erfolgte, ist die nachfolgende Checkliste „Beratung & Installation“ für Sie nur dann relevant, wenn die dort aufgeführten Fragen aus Ihrer Sicht nicht im Rahmen der Beratung durch den DVO adressiert und/oder dokumentiert wurden. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen eine nachträgliche kostenfreie Beratung und Dokumentation anhand der Checkliste „Beratung & Installation“ einzufordern.

Die meisten Informationen, die dort hinterlegt werden können, sind bereits auf den Installationsprotokollen unserer Techniker vorhanden.

Wir arbeiten gerade ein einem Dokument, dass die offenen Punkte gezielt aufgreift. Wir bitten Sie angesichts des Quartalswechsels noch um etwas Geduld.

Viele der Angaben zu Konnektor und Kartenleser (Seite 5 und 6) können auf den Geräteaufklebern auf der Rückseite der Geräte abgelesen werden.
Lediglich für die Angaben zu den „Kartennummern (ICCSN) gSMC-K (Konnektor), gSMC-KT (Kartenleser) und SMC-B (Praxisausweis)“ und die jeweilige Gültigkeit der entsprechenden Zertifikate ist es nötig, die Konnektor-Management-Oberfläche aufzurufen.

Diese erreichen Sie über PsyPrax32: Klicken Sie in der Menüzeile auf „Konnektor (TI)“ und dort auf „Management-Oberfläche (Browser)“. Sie können sich dann mit dem Benutzernamen „super“ und dem dazugehörigen Passwort anmelden.

Auf der Management-Oberfläche klicken Sie auf den Menüpunkt „Praxis“, dort finden Sie eine Übersicht über alle verwendeten „Karten“ (wieder anklicken). In dieser Auflistung können Sie dann die entsprechende Karte (z.B. gSMC-K) anklicken und können dort die Informationen zur ICCSN und zur Gültigkeit ablesen.

Wir arbeiten ebenfalls an technischen Lösungen, die meisten Informationen unkompliziert zu erheben. Wir bitten Sie angesichts des Quartalswechsels noch um etwas Geduld.

Schließlich hat die gematik das „Informationsblatt Datenschutz und Haftung in der Telematikinfrastruktur (PDF, externer Link)“ veröffentlicht.

Bitte richten Sie sämtliche Fragen, die die Telematikinfrastruktur betreffen, an die Adresse ti@psyprax.de . Wir bemühen uns auch weiterhin, häufig gestellte Fragen in unsere FAQ zur Telematikinfrastruktur aufzunehmen.

Ihr PsyPrax-Team

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Wichtiger Hinweis bezüglich der Stand-Alone-Lösung (Stand 03.06.2019)

Im Referentenentwurf des „Gesetzes für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation (Digitale Versorgung-Gesetz – DVG)“ (externer Link, PDF) findet auf Seite 18 unter Punkt 26. die Streichung des Stand-Alone-Szenarios (§291 Absatz 2b Satz 2) Anwendung.

Auf Seite 68 wird die Streichung wie folgt kommentiert:

„§ 291 Absatz 2b Satz 2 wird aufgehoben, weil das sogenannte Stand-Alone-Szenario mit Einführung des Anspruchs auf die Notfalldaten nicht mehr einsetzbar ist. Wegen der für die Notfalldaten erforderlichen qualifizierten elektronischen Signatur ist eine Netzanbindung erforderlich.“

Momentan stellt das Dokument nur einen Entwurf dar. Link: Weiterführende Informationen zum DVG auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums (externer Link, Webseite)

Für weitere Informationen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige KV.

Ihr PsyPrax-Team

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Was ist eigentlich die Kiosk-Lösung? (Stand 25.03.2019)

Die „eKiosk-Lösung“ war nach unserem Kenntnisstand eine von der gematik angedachte Kommunikationsstruktur (im Jahr 2008!), die für Versicherte und PatientInnen eine „Versicherte@home-Umgebung“ darstellte. Es sollte PatientInnen Zugriff auf Ihre Kassendaten von zu Hause aus ermöglichen. Diese Variante ist:
1. Nie umgesetzt worden.
2. Nie in Kraft getreten.
3. Nie für Leistungserbringer (=Praxen) vorgesehen gewesen.

Für den heutigen Online-Produktiv-Betrieb gibt es diese Variante als Anschlussmöglichkeit schlichtweg nicht.
Die aktuellen von der gematik zertifizierten Anschluss-Varianten finden Sie im folgenden Informationsblatt der gematik .

Für weitere Informationen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige KV.

Ihr PsyPrax-Team

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Die Stand-Alone-Lösung ab jetzt erhältlich! (Stand 19.03.2019)

auf vielfachen Wunsch bieten wir ab sofort die Installationsart „Stand-Alone“ für die Telematikinfrastruktur an.

Bitte informieren Sie sich vor der Bestellung genauestens auf dieser Webseite über die Modalitäten und den einhergehenden Aufwand: Stand-Alone-Lösung

Und sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt 😉

Ihr PsyPrax-Team

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TI-Installationen laufen gut! (Stand 29.01.2019)

Die bisherigen TI- Installationen sind weitgehendst unkompliziert gewesen. Anfangsschwierigkeiten gab es natürlich, sind aber mittlerweile überwunden, so dass bei den kommenden Installationen kaum noch Probleme zu erwarten sind.

Viele der KundInnen, deren Praxen mittlerweile angebunden sind, äußern sich überrascht, wie wenig sich im Praxisalltag durch die TI für Sie ändert. Manche Vorgänge haben sich durch die TI sogar vereinfacht, z.B. das Hochladen der Abrechnungsdatei zur KV.

Wir möchten Ihnen noch mal empfehlen, die TI-Bestellung nicht mehr auf die lange Bank zu schieben. Die aktuelle Bestellfrist endet am 31.03.2019. Sollten Sie bis dahin nicht bestellt haben, drohen Honorarkürzungen rückwirkend zum 01.01.2019.

Alle Praxen sollen bis zum 30.06.2019 an die TI angebunden sein. Dies ist für die Softwarehäuser und Techniker ein Kraftakt. Sollte Ihre Praxis bis zum 30.06.2019 nicht angebunden worden sein, und es lag eine Bestellung bis zum 31.03.2019 vor, ist dies nicht Ihr Verschulden, und es fällt keine Strafgebühr an. Auch aus diesem Grund sollten Sie sich mit einer zeitigen Bestellung absichern.

Liebe Grüsse aus München,

Ihr PsyPrax-Team

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Frohe Botschaft zum Jahresende (Stand 14.12.2018)

nachdem wir alle das ganze Jahr TI-Krimi hinter uns haben, kommt doch alles zu einem guten Ende. Der Konnektor ist zertifiziert und es kann endlich los gehen mit den Installationen. Die ersten Installationstermine werden ab dem 14.01.2019 vergeben.

Auch in Bezug auf die TI-Erstattung gibt es ein Happy End: Den Preis unseres Komplettpaketes senken wir um 228,- Euro, so dass die aktuelle Erstattungspauschale der KVen das TI-Komplettpaket ganz abdeckt und für Sie keine Finanzierungslücke mehr bleibt. Diese Preissenkung kommt selbstverständlich allen Kundinnen und Kunden zugute, auch die bereits bestellt haben. Wir bleiben aber dabei, dass die Erstattungspauschale nicht lege artis ermittelt wurde.

Das lange Warten auf diese beiden Entscheidungen, tut uns sehr leid und bitten wir zu entschuldigen. In der TI-Einführung sind wir Teil eines Prozesses, auf den wir nur sehr eingeschränkt Einfluss hatten. Wir danken Ihnen Allen, dass Sie das alles so lange mit uns durchgestanden haben.

PsyPrax-MitarbeiterInnen haben für Sie zwei TI-Videos erstellt. Im ersten Video wird allgemein erklärt, was die Telematik-Infrastruktur ist und was beim Einlesen der Chipkarten zukünftig in Ihrer Praxis geschieht. Im zweiten Video wird gezeigt, was sich in PsyPrax nach dem Anschluss an die TI ändert. Sie finden die Videos links im Menü.

Wir wünschen Ihnen einen lichtvollen dritten Advent, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019 und verbleiben mit einem erleichterten Halleluja!

Ihr PsyPrax-Team

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Es geht los! (Stand 11.12.2018)

Das Warten hat nun endlich ein Ende: der Secunet-Konnektor ist zertifiziert!

In einzelnen Pilotpraxen werden wir im Dezember installieren. Ab Januar werden dann alle uns vorliegenden Bestellungen an die TI angebunden.

Unser Ziel ist, dass bis zur Jahreshälfte 2019 möglichst viele, bis nahezu alle Praxen installiert sind. Dazu brauchen wir jetzt von möglichst allen KundInnen die Bestellungen, sonst rennt uns die Zeit davon. Die vielen Installationen müssen logistisch vorbereitet und organisiert werden. Das ist wesentlich besser plan – und kalkulierbar, wenn die Bestellungen möglichst alle vorliegen.

Umfassende Informationen zur Praxisvorbereitung/TI-Ready-Check und zur SMC-B-Bestellung finden Sie auf dieser Homepage.

Bis jetzt ist immer alles gut geworden 😊 Also ran an die Bestellformulare!

Viele Grüße,

Ihr PsyPrax-Team

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PsyPrax-Weihnachtsgrüsse! (Stand 03.12.2018)

ein wieder sehr ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Die TI hat uns alle ziemlich auf Trab gehalten und unsere Nerven strapaziert.

Als PsyPrax-Team möchten wir uns an dieser Stelle für Ihre Geduld und das entgegengebrachte Vertrauen herzlich bedanken!

Der Konnektor steht nun kurz vor der offiziellen Zertifizierung und wir mit unserem externen Dienstleister installationsbereit in den Startlöchern.

Bevor der große Installationsmarathon Anfang nächsten Jahres richtig los geht, wünschen wir Ihnen und Ihren Liebsten eine geruhsame und friedliche Weihnachtszeit und ein glückliches und frohes neues Jahr.

Wir freuen uns auch im nächsten Jahr auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen und verbleiben mit herzlichen Grüßen,

Ihr PsyPrax-Team

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Bestellfrist wurde verlängert! (Stand 12.11.2018)

Nach bisheriger Gesetzeslage hätten die Praxen die notwendigen Komponenten bis Ende des Jahres 2018 bestellen müssen, um Honorarkürzungen zu entgehen. Diese (Bestell-)Frist wurde nun auf den 31.03.2019 verlängert. Das heißt, bis dahin sollten Sie unser Komplettpaket bestellt haben.

Momentan ist noch unklar, wie der Bestellnachweis für die KVen auszusehen hat bzw. von statten gehen soll. Da wird es sicher bald weitere Informationen der KVen geben.

Der aktuelle Zeitplan sieht also vor, dass Sie die Komponenten bis zum 31.03.2019 bestellt und bis zum 30.06.2019 installiert haben sollten.

Wir werden voraussichtlich noch in diesem Jahr mit den Installationen beginnen.

Liebe Grüße,

Ihr PsyPrax-Team

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Frist ist verlängert, am besten jetzt bestellen! (Stand 04.10.2018)

Die Petition zur Fristverlängerung ist hinfällig geworden: Herr Spahn hat bereits eine Fristverlängerung um weitere 6 Monate zugesichert.

Jens Spahn äußert dazu folgendes: „Dass es länger dauert, haben nicht die Ärzte zu verschulden, sondern Lieferengpässe der Industrie“. Aber: „Es bleibt dabei, dass die Praxisinhaber bis Jahresende einen Anschluss bestellt und den Vertrag unterzeichnet haben müssen“.

Die Fristverlängerung bezieht sich also nur auf die praktische Anbindung. Die Bestellungen sollten bis Ende des Jahres eingegangen sein.

Dies bestätigte auch die KBV in ihren aktuellsten Praxisnachrichten.

Liebe Grüße aus München,

Ihr PsyPrax-Team

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Weitere Verzögerungen, aber Frist wird verlängert…. (Stand 13.09.2018)

wir befinden uns in einem deutschlandweiten Großprojekt, das wohl in Sachen Verzögerung dem Berliner Flughafen in nichts nachsteht: die Firma secunet teilte uns mit, dass die Zertifizierung des Konnektors im September nicht erfolgt.

Diese soll aber im Laufe des 4. Quartals stattfinden, so dass wir dann hoffentlich mit den Installationen beginnen können.

Wir hoffen, dass wir Sie nicht mit weiteren Verzögerungen vertrösten müssen! Wir sind davon genauso betroffen wie Sie und es ist für uns schwer erträglich, dass Ihr Vertrauen in uns belastet wird, obwohl wir nur die schlechten Nachrichten überbringen, ohne an ihnen etwas ändern zu können.

Berechtigterweise fragen Sie sich, warum wir an diesem Konnektor festhalten. Wir prüfen ständig unsere Entscheidung und sind auch bereit auf eine gleichwertige Alternative umzusteigen, sobald es eine gibt. Das ist bisher leider nicht der Fall.

Aufgrund der Verzögerung im Zertifizierungsprozess, sind wir mit der Firma secunet in Preisverhandlungen. Unser Ziel ist, Ihnen einen günstigeren Preis anbieten zu können, der auch durch die Pauschale ab dem 4. Quartal gedeckt ist.

Gute Neuigkeiten gibt es bezüglich der Fristverlängerung der TI-Anbindung. Demnach fordert nun auch der GKV-Spitzenverband, die Frist zur TI-Anbindung bis zum 30.06.2019 zu verlängern.

Derzeit wird ebenfalls mit einer Petition an den Deutschen Bundestag jetzt noch einmal ausdrücklich die Verlängerung der gesetzlichen Frist für die Anbindung der Praxen an die Telematikinfrastruktur gefordert. Es sind bundesweit 50 000 Unterschriften notwendig und wir rufen Sie hiermit auf, die Petition zu unterstützen. Die Petition läuft noch bis zum 10.10.2018.

Der Einstieg in die TI bleibt spannend und wir werden Sie weiterhin über den Stand der Dinge informieren.

Liebe Grüße,

Ihr PsyPrax-Team                                                                         Hier geht es zur offiziellen Stellungnahme der Firma secunet

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Neuigkeiten bezüglich der neuen TI-fähigen mobilen Kartenlesern (Stand 13.08.2018)

Momentan sind fünf mobile Kartenleser von der gematik zugelassen:

Diese sind das:

  • Orga 930M online von Ingenico Healthcare,
  • Cherry ST-1530 der Cherry GmbH und
  • Zemo VML-GK2 Telematik der Zemo GmbH.

Zwei mobile Bestandsgeräte können mit einem Update TI- fähig gemacht werden. Das heißt, wenn Sie das bisherige

  • Orga 930 M eGK oder das
  • Zemo VML-GK2

in Betrieb hatten, brauchen Sie kein neues Gerät kaufen. Sie können die letzten beiden Bestandsgeräte mit einer Update-Karte aktualisieren und  in Verbindung mit einer weiteren SMC-B weiter benutzen.
Das Update der mobilen Kartenterminals empfehlen wir nur wenn Sie berechtigt sind Hausbesuche, Notdienste oder ähnliches zu machen. Ob Sie eine Förderung erhalten, klären Sie bitte mit Ihrer zuständigen KV.

Bitte bedenken Sie: Nach dem Update können die Geräte nur noch mit einer SMC-B oder HBA betrieben werden.  Die Update-Karten können Sie direkt über die Hersteller beziehen. Das Update für das Orga 930M kostet 79,00 Euro netto, für das Zemo VML-GK2 89,00 Euro netto.

 

!!! Die Update-Karten sind NUR noch bis zum 31.12.2018 direkt bei den Herstellern erhältlich !!!

 

Das heißt, die Update-Karte bei Bedarf jetzt schon bestellen, das Update dann aber erst aufspielen, wenn Sie an die TI angeschlossen sind und über die dazugehörige SMC-B-Karte verfügen. Wenn Sie erstattungsberechtigt sind, bekommen Sie 350,00 Euro für ein mobiles Lesegerät vergütet, auch wenn Sie Ihren alten Leser über das Update TI-fähig machen.

Damit Ihnen keine unnötigen Kosten entstehen, klären Sie bitte mit Ihrer KV, ob Sie ein mobiles Kartenlesegerät und die laufenden Kosten der zweiten SMC-B-Karte erstattet bekommen!

Wenn Sie bereits ein zusätzliches mobiles Kartenterminal bei uns bestellt haben und sich jetzt herausstellt, dass Sie nicht zum erstattungsfähigen Personenkreis gehören oder ein altes mobiles Bestandsgerät updaten können, schreiben Sie uns bitte an TI@psyprax.de.

Wir stornieren Ihnen die Bestellung des zusätzlichen mobilen Kartenlesers, wenn Sie Ihn doch nicht brauchen oder nicht erstattet bekommen.
  

Schöne Zeit und liebe Grüße,

Ihr PsyPrax-Team

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Land in Sicht, aber es dauert noch…  (Stand 19.07.2018)

Nach Informationen der Firma secunet wird der Konnektor im Juli nicht mehr zertifiziert.

Der nächste Termin zur Zertifizierung über die gematik ist im September. Das heißt, wir werden voraussichtlich im Oktober mit den Installationen beginnen.

Gesetzlich ist bisher vorgesehen, dass der Anschluss aller Praxen an die TI am 31.12.2018 erfolgt sein soll. Es ist jedoch jetzt schon klar, dass das nicht zu schaffen ist. Nach unserem Kenntnisstand sind bisher 27.000 Praxen installiert, 190.000 Praxen stehen noch aus (65 000 davon warten auf den secunet-Konnektor). Da die notwendige Technik noch nicht bereit steht, wird eine Honorarkürzung ab dem 1. Quartal 2019 nicht umsetzbar sein. Vor allem da die gematik selbst für erhebliche Verzögerungen sorgte.

Die Erstattungsbeträge sinken zwar ab dem 4. Quartal, werden jedoch nachverhandelt, sobald weitere Konnektoren auf dem Markt sind.

Bestellen Sie die SMC-B (Praxisausweis von Medisign) jetzt noch nicht! Sie werden von uns informiert, wenn es dazu Zeit ist.

Genießen Sie Ihren letzten TI-freien Sommer!

Wir werden die Ereignisse weiter beobachten und Ihnen berichten.

Liebe Grüße und schöne Zeit,

Ihr PsyPrax-Team

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Die neue Finanzierungsvereinbarung ist da! (Stand 07.06.2018)

Die KBV konnte in den Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband einen Erfolg erzielen.
Die Ersterstattungspauschalen wurden für das 3. und 4. Quartal deutlich angehoben.

Somit ist für das 3. Quartal eine Erstattung in Höhe von insg. 3054 Euro vorgesehen und im 4. Quartal von 2.882 Euro. Die genaue Aufteilung können Sie der Seite der KBV entnehmen.

Somit ist unser Komplettpaket im 3. Quartal bis auf 56 Euro gedeckt, im 4. Quartal müssten Sie 228 Euro zu zahlen. Das ist aber noch nicht der letzte Stand der Finanzierungs- vereinbarungen. Sobald weitere Konnektoren zertifiziert sind, wird es wieder eine Verhandlungsrunde geben. Dann erst wissen wir, was wirklich bezahlt wird. Sicher ist: Jetzt sind die Fehlbeträge bei weitem nicht mehr so dramatisch wie im Frühjahr. Einige Kven äußern bereits starke Kritik an der stattgefundenen Einigung und fordern nach wie vor eine vollständige Kostenübernahme. Die Auseinandersetzung über die Finanzierung wird also weiter gehen, da sie den aktuellen Marktpreisen auch nicht entspricht. Hierzu ein Beispiel: Die Erstattung für das Kartenterminal liegt nach wie vor nur bei 435 Euro Brutto. Der Verkaufspreis für das ORGA 6141 online beträgt jedoch 499,- Euro Netto (d.h. 594 Euro Brutto) zu der noch die SMC-KT (ca. 70 Euro Brutto) hinzukommt, also insg. ca. 665 Euro Brutto. Das ist immer noch eine Differenz von 230 Euro. Aktuell sind jedoch keine günstigeren Kartenterminals erhältlich.

Wir hatten Ihnen das Recht eingeräumt, die Bestellung zu stornieren, falls die Erstattung nicht reichen wird. Aber: Damals war die Lücke bei weit über 1000 Euro. Es gibt jetzt einige Anbieter, die mit Sonderpreisen werben. Der Haken daran ist: In diesen Sonderangeboten ist keine PVS-Anbindung enthalten. Diese müssen Sie dann nochmal (bei allen uns bekannten Anbietern) extra mit ca. 45 Euro/Monat bezahlen. Das Schnäppchen wird dann sehr schnell ziemlich teuer.

Momentaner Stand der Installationslogistik: Wir werden ab August mit den Installationen beginnen, vorausgesetzt die Konnektoren sind verfügbar. Am Anfang werden wir ca. 200 Installationen pro Woche vornehmen. Nach einer Testphase von 3 Wochen werden wir auf 600 Installationen pro Woche steigern. Das heißt, wenn es los geht, wird zügig installiert.

Das geht natürlich nur, wenn genügend Konnektoren verfügbar sind und es in der Lieferung der Konnektoren keine Engpässe gibt. Deshalb nochmals unsere Empfehlung: Bestellen Sie so bald wie möglich! Da die Finanzierung bis Ende des Jahres und darüber hinaus gesichert ist, steht der Bestellung nichts mehr im Wege.

Bezüglich der SMC-B-Karte von medisign gibt es gute Neuigkeiten, sie ist zertifiziert! Warten Sie bitte mit dieser Bestellung, bis Sie einen Installationstermin bzw. eine Aufforderung zur Bestellung von uns erhalten haben. Wenn Sie die Karte zu früh bestellen, haben Sie die Kosten, bekommen diese ohne TI-Anbindung aber nicht erstattet. Spätestens, wenn Sie mit dem Techniker einen Termin zur Installation vereinbart haben, sollten Sie die Karte bestellen.

Jeder sagt was anderes…?

Wir auch ;-). Herr Spahn sogar jeden Tag. 🙂

Wir wollten die TI auch nicht. Allerdings scheint sie nicht mehr aufzuhalten zu sein. Widerstand durch nicht-Mitmachen wird sie auch nicht aufhalten.

Das Datenschutz-Argument ist derzeit ein Beweis für gravierende Unkenntnis. Alles, was bisher gemacht wird, ist der Versicherten-Stammdaten-Abgleich (die Chipkarten- Daten werden mit den Kassen abgeglichen).

Die TI ist höchstmöglich abgesichert, erheblich besser als z.B. das online Banking.

Es wäre auch sicherlich sinnvoll, über die TI Arztbriefe und seine Abrechnung verschicken zu können.

Ein anderes Thema ist die elektronische Patientenakte. Sie ist zwar ein Ziel des Projekts, aber solange hier nicht mehr als ein Wunsch vorhanden ist, kann niemand etwas über die Sicherheit der Daten sagen.

Soweit die Neuigkeiten von uns. Wir wünschen Ihnen einen schönen Sommer!

Ihr PsyPrax-Team

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Warten oder Machen…. (Stand 09.05.2018)

momentan können alle Beteiligten nur auf zwei Ereignisse warten: auf die Veröffentlichung der neuen Finanzierungsverhandlungen und auf die Verfügbarkeit der Konnektoren.
Sobald es verbindliche Resultate gibt, werden Sie es u.a. an dieser Stelle der Homepage erfahren!

Zum ersten Thema positioniert sich die KBV in den KBV-Nachrichten vom 28.04.2018 weiterhin völlig klar: „Die KBV und die Kassenärztlichen Vereinigungen lassen nicht zu, dass die Praxen am Ende auf den Kosten für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) sitzenbleiben“. Verbindliche Ergebnisse wurden bislang nicht veröffentlicht. Gerüchteweise wird gemunkelt, dass der Kompromiss vorsehen könnte, den Erstattungsbetrag bis Ende des Jahres auf Höhe des zweiten Quartals 2018 einzufrieren. Damit gäbe es für Sie keine Finanzierungslücke mehr.

Leider kommt es zu Verzögerungen im Zertifizierungsprozess des Konnektors. Die Zertifizierung wird jetzt Mitte Juli erwartet. Das bedeutet, dass wir Ende Juli/Anfang August mit den Installationen beginnen werden. An dieser Stelle soll noch einmal betont werden, dass es nicht ein Versagen der Hersteller ist, dass die Konnektoren noch nicht lieferbar sind. Die gematik hat zum zweiten Mal kurz vor Abschluß der Zertifizierung die Spezifikationen geändert, was für die Hersteller immer „zurück auf Los“ bedeutet.
Wir mussten vor über einem Jahr mit einem Hersteller Verträge abschließen, um Sie rechtzeitig beliefern zu können. Dass es bei den Zertifizierungen zu solchen Verzögerungen kommt, war nicht abzusehen. Wir halten den secunet-Konnektor nach wie vor für den technisch besten Konnektor und sehen keine Veranlassung, an unserer Entscheidung von damals zu zweifeln.

Ihre Verunsicherung und Skepsis können wir sehr gut verstehen und nachvollziehen und halten sie zum Teil auch für begründet. Wir werden Ihnen wie bisher alle uns vorliegenden Informationen zur Verfügung stellen und unser möglichstes tun, um Sie im TI-Prozess zu begleiten.

Einige KVen haben jetzt empfohlen, mit der Bestellung noch zu warten, bis die Finanzierungs-Verhandlungen abgeschlossen sind. Wir halten das nicht für eine gute Idee, weil wir die Konnektoren ein halbes Jahr im voraus ordern müssen. Wenn Sie also jetzt nicht bestellen, kann es sein, dass es am Jahresende zu Engpässen bei den Geräten kommt. Wir haben in den Bestellformularen für Sie eine Rücktrittsmöglichkeit für den Fall vorgesehen, dass die Finanzierungsvereinbarung nicht die Kosten deckt. Sie können also risikolos bestellen. Wir können auch nicht empfehlen, bei einem anderen Hersteller zu ordern. Denn dann kommen relativ hohe Kosten auf Sie zu, weil wir in diesem Fall für die Wartung unseres Teils der TI-Software einen monatlichen Betrag berechnen müssen. Auch die KVen empfehlen, die TI-Komponenten beim Hersteller Ihres Praxisprogramms zu bestellen.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Frühling und halten Sie weiterhin auf dem Laufenden….

Ihr PsyPrax-Team