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Telematik Infrastruktur

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Um Ihre Praxis an die TI anzubinden sind fünf Schritte nötig:

 

 

 

 

  • Internetzugang

 

Für all unsere KundInnen, die noch keinen Internetzugang in der Praxis haben, wird es Zeit, dies nachzuholen. Wir empfehlen die Wahl eines deutschlandweiten Anbieters (bitte keine kleinen regionalen Anbieter) und mindestens einen DSL-Anschluss. Auch KundInnen, die bis jetzt noch einen ISDN-Anschluss haben, müssen mindestens auf einen DSL-Anschluss aufrüsten. Sie können natürlich auch UMTS, LTE, VDSL, Kabel und Glasfaser nutzen. Bitte beachten Sie beim Anschluss Ihrer Praxis an das Internet die Technische Anlage der Bundesärztekammer/Kassenärztlichen Bundesvereinigung (externer Link).

 

 

  1. Zum 01.01.20 wurde die Finanzierungspauschale für die Erstausstattung einer Einzelpraxis gesenkt. Aktuell gibt es eine einmalige Zahlung der TI-Komponenten in folgendem Umfang:

    • Eine Installationspauschale von 900 EUR.
    • Für den Konnektor (mit QES-Funktion) und ein stationäres Kartenterminal 1549 EUR.
    • NFDM/eMP – Updates für Konnektor und PVS einmalig 530 EUR.
    • Je nach Praxistyp wird auch ein mobiles Kartenterminal in Höhe von 350 EUR erstattet.

    Zusätzlich werden die laufenden Betriebskosten in Höhe von 266 EUR pro Quartal bezahlt. Diese decken die monatlichen Betriebs- und Wartungskosten in Höhe von 84,17 EUR.
    Des Weiteren werden Ihnen pro Quartal und Karte von den Krankenkassen für den Praxisausweis (SMC-B) 23,25 EUR und für den eHBA 11,63 EUR erstattet. Die Erstattung erfolgt über Ihre KV.

    Der Preis für das Komplettpaket liegt seit 1.1.20 über dem, was die Kassen erstatten. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Betrag exakt der Erstattungsbetrag. Die Preisfindungskommission hat ab 1.1.20 eine Senkung der Erstattung aufgrund fiktiver Senkungen bei den Einkaufspreisen der Konnektoren festgelegt. Eine solche Senkung hat aber nie stattgefunden. Daher halten wir den derzeitigen Erstattungsbetrag für unrechtmäßig und können leider unsere Preise vorläufig nicht entsprechend senken.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (externer Link).

  2. Nein, leider nicht. Er wird von der KBV als Grundausstattung Ihrer Praxis angesehen, für die Sie selbst aufkommen müssen.

    Auf der Webseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (Webseite, externer Link) finden Sie folgende Antwort auf diese Frage:

    Die Kosten für die Einrichtung und den Betrieb eines Internetanschlusses zählen zu den allgemeinen Praxiskosten einer Vertragsarzt- bzw. Vertragspsychotherapeutenpraxis. Sie sind bereits in den Gebührenordnungspositionen des EBM enthalten.

    Eine gesonderte Vergütung des Internetanschlusses sieht die Finanzierungsvereinbarung der Telematikinfrastruktur nicht vor. Auch ist sie nicht Bestandteil der vereinbarten Pauschalen für die Erstausstattung und die Betriebskosten.

  3. Erstattungsberechtigt sind Sie, wenn alle Komponenten bei Ihnen installiert sind und Sie das erste Mal ein Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) für eine elektronische Gesundheitskarte (eGK) durchgeführt haben. Für die Erstattung über die KV ist es wichtig, dass Sie bei mindestens einem gesetzlich Versicherten ein VSDM durchgeführt haben, der am Ende des Quartals auch abgerechnet wird.

    Die KVen haben verschiedene Erstattungsmodalitäten. Bei den Meisten erhalten Sie die Erstattung nach Ihrer ersten Abrechnung, aus der hervorgeht, dass Sie einen VSDM-Abgleich durchgeführt haben.
    Es gibt auch KVen, bei denen Sie online mitteilen, dass Sie ein VSDM gemacht haben und bekommen dann zeitnah Ihre Erstattung.

    Wie das bei Ihrer KV gehandhabt wird, erfragen Sie bitte bei Ihrer KV.

    Bei der KV Berlin (Webseite, externer Link), ist es z.B. möglich, ein „Häkchen“ im geschützten Mitgliederbereich zu setzen.

 

 

Bestellung eHBA/ePtA

Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA, auch eArztausweis genannt) und der elektronische Psychotherapeuten Ausweis (ePtA) sind personenbezogene Chipkarten, mit denen sich eine Person mit der Berufszugehörigkeit „Arzt“ oder „Psychotherapeut“ in der realen als auch in der digitalen Welt ausweisen kann. Innerhalb der TI kann man mit dieser Karte Dokumente rechtssicher digital unterschreiben, sowie ver- und entschlüsseln.
Darüber hinaus kann man auf medizinische Daten zugreifen, die auf der eGK des Patienten gespeichert sind, wie bspw. „Notfalldaten“ und „elektronischer Medikationsplan“.

 

Ausführliche Informationen finden Sie bei der Bundesärztekammer (externer Link) und der Bundespsychotherapeutenkammer (externer Link), sowie bei den jeweiligen Landeskammern.

 

Da das Antragsverfahren aufwändig ist, empfehlen wir Ihnen, sich baldmöglichst um den eHBA oder den ePtA zu kümmern.

 

Für die Bestellung beider Ausweise empfehlen wie Ihnen unser Partnerportal der Firma medisign. Folgender externe Link führt Sie auf die Seite von medisign: www.eHBA.de/psyprax

 

 

Die im Video gezeigte Anleitung zur Antragsstellung können Sie sich in schriftlicher Form auch ausdrucken.

 

Der eHBA/ePtA wird Ihnen von der Firma medisign – je nach Richtigkeit und Vollständigkeit der Antragsdaten und nach Dauer der Freigabe über die Kammer – nach ca. 3 bis 4 Wochen zugeschickt. Aus Sicherheitsgründen erhalten Sie etwas zeitversetzt den dazugehörigen PIN-Brief. Mit den darin enthaltenen Tansport-PINs, können Sie die PIN-Aktivierung Ihres eHBAs/ePtAs in PsyPrax32 vornehmen. Dabei werden die beiden Transport-PINs in persönliche PINs umgewandelt.

Wir haben Ihnen eine Anleitung zur PIN-Aktivierung in PsyPrax32 erstellt.

Die PIN-Aktivierung über Ihr PsyPrax32-Programm ist möglich, nach dem Sie die notwendigen NFDM/eMP Softwareerweiterungen des PsyPrax-Programms und des Konnektors eingespielt haben. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie unter dem Menüpunkt NFDM/eMP.

Nach der PIN-Aktivierung können Sie den eHBA/ePtA über das Kundenportal der Firma medisign freischalten. Nach der Freischaltung ist der eHBA/ePtA einsatzbereit.

 

  1. Grob skizziert sind für die Beantragung eines eHBA/ePtA folgende Schritte notwendig:

    • Ausfüllen der Antragsunterlagen online im Antragsportal medisign. Halten Sie dazu die Zugangsdaten Ihrer Landeskammer, ein Passbild und einen Personal- oder Reisepass bereit.
    • Antrag ausdrucken und unterschreiben.
    • Innerhalb von 2 Wochen: Identifizierung des antragstellenden Arztes anhand des Personalausweises mit Übergabe der Antragsunterlagen in der Identifizierungsstelle (Postfiliale oder zuständige Landeskammer).

    Die zuständige Kammer prüft, ob der Antragsteller Mitglied ist und erteilt dem Kartenhersteller medisign die Erlaubnis den eHBA/ePtA zu produzieren. Nach Freigabe durch die Kammer erfolgt die Produktion des eHBAs.

  2. Die Qualifizierte Elektronische Signatur (QES) in Verbindung mit dem eHBA (Generation 0) ist jetzt schon bei eArztbriefen, digitalen Laboraufträgen oder Anforderungen von Telekonsilen im Einsatz. Es gibt auch bereits KVen, die Ihre Abrechnung mit dem eHBA digital signieren lassen (KVconnect).

    Künftig wird QES und der eHBA (Generation 2) für das Erstellen und Aktualisieren von Notfalldatensätzen im Rahmen des Notfalldatenmanagements eingesetzt. Auch für die Versendung von eDokumenten über KIM, z.B. für das eRezept oder die eAU, wird der eHBA (Generation 2) zum Signieren gebraucht.

    Wer einen medisign Vorläuferausweis (elektronischer Heilberufsausweis der Generation 0 oder ZOD-Karte) besitzt, kann auch innerhalb der Mindestvertragslaufzeit zum eHBA Generation 2 wechseln. Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage von medisign (externer Link).

  3. Der Gesetzgeber (PDSG) schreibt vor, dass Praxisausweise (SMC-B-Karten) nur an Leistungserbringerinstitutionen ausgegeben werden, denen ein Inhaber eines elektronischen Heilberufsausweises zugeordnet ist. Dieses Gesetz wird in Kürze umgesetzt. Achten Sie hierbei auf Hinweise Ihrer KV.
  4. Pro Quartal zahlen die Krankenkassen eine Pauschale von 11,63 Euro. Damit soll die Hälfte der Kosten refinanziert werden. Die Erstattung erhalten Sie über Ihre KV, in der Regel über die Quartalsabrechnung.

 

 

Vorbereitung auf den Installationstag

Die Einrichtung der Telematik-Infrastruktur in Ihrer Praxis erfordert eine gute Vorausplanung, damit die Service-Techniker zum Installationstermin die Installation durchführen können. Sind die Voraussetzungen für eine Installation nicht erfüllt, kann dies zu Verzögerungen der Installation führen und mit Folgekosten für Sie verbunden sein.

Wir haben für Sie ein umfangreiches Dokument zusammengestellt, mit dem Sie sich und Ihre Praxisräume auf den Installationstag vorbereiten können:

      1. Grundsätzlich bestimmen Sie bzw. Ihr Systemadministrator das Installationsszenario in Ihrer Praxis. Ob Sie einen Reihenbetrieb oder einen Parallelbetrieb wünschen, teilen Sie uns bitte auf dem Bestellformular mit.

        Aufgrund der aktualisierten Informationen der gematik Informationsblatt Betriebsarten des Konnektors (externer Link) ist nun deutlich geworden, dass der Konnektor im Reihenbetrieb installiert werden sollte, wenn Sie in Ihrer Praxis keine zusätzliche/externe/gemanagte Firewall (nicht die Software auf Ihrem PC, ein zusätzliches Gerät) betreiben.

        Wenn Ihre Praxis die Voraussetzung für den Parallelbetrieb erfüllt und Sie sich diese Betriebsart wünschen, bitten wir Sie, dies bei der Installation mit Ihrer Unterschrift zu bestätigen.

        Bitte beachten Sie auch die Technische Anlage der Bundesärztekammer/Kassenärztlichen Bundesvereinigung (externer Link).

      2. Die Netztrennung ist ein Reihenbetrieb aus Sicht des Praxis-PC. Es gibt dann zusätzlich noch Computer in der Praxis, die direkt mit dem Router verbunden sind, und dann keine Verbindung mehr zum Praxis-PC aufbauen können. Somit sind die „Netze“ in Ihrer Praxis von einander getrennt.
      3. Grundsätzlich ja.

        Die Pflicht zur Durchführung des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) beginnt mit dem Zeitpunkt der Installation der Komponenten in Ihrer Praxis. Sie sollten ab diesem Zeitpunkt jede eGK erneut einlesen, wenn die jeweiligen Patienten das nächste Mal bei Ihnen vorstellig werden.

        Bitte erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei Ihrer KV zu den rechtlichen Grundlagen von VSDM.

        Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: VSDM: Tipps und Hinweise zum Start des Online-Datenabgleichs (externer Link) bzw. auf der Themenseite VSDM mit FAQ (externer Link)

       

       

      Bestellung der Komponenten

       

      Mit diesen Bestellformularen können Sie die Installation und Inbetriebnahme der Anbindung Ihrer Praxis an die Telematik-Infrastruktur bestellen. Klicken Sie das passende Paket unten an, drucken Sie die PDF aus, und lesen Sie sich das Angebot bitte gut durch. Anschließend füllen Sie das Formular aus, setzen bitte neben Ihrer Unterschrift auch Ihren Praxisstempel und schicken die Unterlagen an uns.

       

      Ihre Bestellung leiten wir an unseren externen Dienstleiter weiter. Dieser wird Sie kontaktieren, um einen Installationstermin mit Ihnen zu vereinbaren. Wählen Sie einen Termin, bei dem Ihre SMC-B-Karte freigeschaltet vorliegen wird. Die SMC-B-Karte wird nach Antragstellung in ca. 2-4 Wochen zur Verfügung stehen. Deshalb sollten Sie die SMC-B-Karte zeitgleich mit den TI-Komponenten bestellen.

       

       

      1. Zum 01.01.20 wurde die Finanzierungspauschale für die Erstausstattung einer Einzelpraxis gesenkt.
        Der Preis für das Komplettpaket liegt seitdem über dem, was die Kassen erstatten. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Betrag exakt der Erstattungsbetrag. Die Preisfindungskommission hat ab 1.1.20 eine Senkung der Erstattung aufgrund fiktiver Senkungen bei den Einkaufspreisen der Konnektoren festgelegt. Eine solche Senkung hat aber nie stattgefunden. Daher halten wir den derzeitigen Erstattungsbetrag für unrechtmäßig und können leider unsere Preise vorläufig nicht entsprechend senken.

        Aktuell gibt es eine einmalige Zahlung der TI-Komponenten in folgendem Umfang:

        • Eine Installationspauschale von 900 EUR.
        • Für den Konnektor (mit QES-Funktion) und ein stationäres Kartenterminal 1549 EUR.
        • NFDM/eMP – Updates für Konnektor und PVS einmalig 530 EUR.
        • Je nach Praxistyp wird auch ein mobiles Kartenterminal in Höhe von 350 EUR erstattet.

        Zusätzlich werden die laufenden Betriebskosten in Höhe von 266 EUR pro Quartal bezahlt. Diese decken die monatlichen Betriebs- und Wartungskosten in Höhe von 84,17 EUR.
        Des Weiteren werden Ihnen pro Quartal und Karte von den Krankenkassen für den Praxisausweis (SMC-B) 23,25 EUR und für den eHBA 11,63 EUR erstattet. Die Erstattung erfolgt über Ihre KV.

        Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (externer Link).

      2. Wir haben die Institute Mitte Dezember informiert. Sie haben nichts von uns gehört? Schreiben Sie uns bitte an: institute@pspyrax.de
      3. Als PsyPrax-KundIn sollten Sie das TI-Komplett-Paket über uns beziehen, alles andere wird für Sie unnötig umständlich und teuer. Von uns bekommen Sie alles aus einer Hand und wir werden Sie gut begleiten.
        Wenn Sie das Paket nicht über uns bezogen haben, fallen für die Nutzung der PsyPrax-internen TI-Module monatliche Lizenzgebühren für Sie an. Diese belaufen sich auf 35 EUR (brutto) im Monat. Bei Bestellung des TI-Komplettpaketes oder des TI-Ausbaupaketes für Praxisgemeinschaften ist diese Lizenz bereits inklusive. Bedenken Sie bitte auch, dass unser Support bei fremden Konnektoren nur sehr eingeschränkt möglich ist.
      4. Wenn Sie von Ihrer Bestellung zurücktreten möchten, braucht es dazu einen plausiblen Grund, den Sie uns bitte schriftlich an ti@psyprax.de mitteilen.
      5. Jede Bestellung (Komplett- bzw. Ausbaupaket) beinhaltet 5 GB Datenvolumen monatlich. Wenn Sie sich für das Installationsszenario „Reihenbetrieb“ entschieden haben, können Sie über SIS die Updates für PsyPrax32, Windows und den Virenscanner herunterladen.
      6. Nein, kann man nicht. Die mobilen Kartenlesegeräte arbeiten grundsätzlich im Offline-Betrieb.
        Die eGK wird wie bisher in das mobile Kartenlesegerät eingelesen. Beim Übertragen in Psyprax32 werden die Daten auf Korrektheit geprüft, es findet nachträglich kein VSDM statt.

        Bitte beachten Sie beim Einsatz mobiler Lesegeräte bitte die Hinweise der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: VSDM-Pflicht: Welche Ausnahmen gibt es für Praxen? (externer Link)

      7. Fragen zum SIS (Secure Internet Service)

      8. SIS ist eine Abkürzung/ein Akronym und steht für Secure Internet Service.

        In der Spezifikation „VPN-Zugangsdienst“ der gematik (gemSpec_VPN_ZugD) wird die Funktion des SIS wie folgt beschrieben:

        Der SIS bietet einen gesicherten Zugang zu Diensten im Internet und besteht aus den Komponenten VPN-Konzentrator SIS und einem oder mehreren Sicherheitsgateways. Der grundlegende Schutz der angebundenen Teilnehmer vor dem öffentlichen Internet wird über eine Application-Level-Gateway-Paketfilter-Struktur (P-A-P) entsprechend den Vorgaben des BSI zur Konzeption von Sicherheitsgateways [BSI-SiGw] gewährleistet. Über dort angebundene dedizierte DMZ können weitere Sicherheitsleistungen bereitgestellt werden.

        In dem systemspezifischen Konzept „Architektur der TI-Plattform“ der gematik (gemKPT_Arch_TIP) ist zum „Sicheren Internetzugang“ folgendes zu lesen:

        Der Client sendet Daten zum Konnektor, um Dienste im Internet zu nutzen. Der Konnektor baut einen separaten IPSec-Tunnel für den Internet-Datenverkehr zu einem VPN-Konzentrator des VPN-Zugangsdienstes. Vom VPN-Konzentrator wird der Datenverkehr an eine Sicherheitskomponente weitergeleitet und gelangt danach zu den Diensten im Internet. Auf dem Rückweg der Verbindung wird der Datenverkehr aus dem Internet nach einer Sicherheits-Policy geprüft und gefiltert. Aus dem Internet in Richtung Client wird kein Verbindungsaufbau zugelassen.

        SIS ist also ein grundlegender Schutz für die Praxis vor dem öffentlichen Internet. Dieser Schutz wird mittels entsprechender Vorgaben des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) gewährleistet. Wichtig ist, dass dieser Schutz nur einen Baustein im Sicherheitskonzept Ihrer Praxis darstellen kann. Sie benötigen z.B. „trotz“ SIS einen Virenscanner und eine Software-Firewall („Personal Firewall“) auf Ihrem Praxis-PC.

        SIS wird in Ihrer Praxis durch eine VPN-Verbindung des Konnektors mit dem VPN-Zugangsdienst realisiert, der auch für die Verbindung des Konnektors mit der Telematikinfrastruktur zuständig ist. Die Verbindung in die TI und die Verbindung zum SIS sind allerdings (ebenfalls entsprechend von der gematik vorgegeben) voneinander getrennte Verbindungen.

      9. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es schwer, eine verbindliche Antwort auf diese Frage zu erhalten oder zu geben.
        Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen zu rechtlichen Themen nur bedingt Hilfestellung anbieten können.
        Bitte kontaktieren Sie im Zweifelsfall Ihre KV.

        In Ihrer Praxis verarbeiten Sie verschiedene Arten von Daten. Unter anderem verarbeiten Sie – natürlich – personenbezogene Daten. Manche dieser Daten, z.B. Gesundheitsdaten, bedürfen eines erhöhten Schutzes.

        Ein erhöhter Schutz „vor dem Internet“ ist nach den Vorgaben des BSI (Siehe Frage „Was ist SIS?“) durch eine sogenannte „Application-Level-Gateway-Paketfilter-Struktur (P-A-P)“ gegeben.

        Sie können also entweder SIS (und damit den Reihenbetrieb) in Ihrer Praxis nutzen, oder Ihren EDV-Betreuer beauftragen, Ihnen ein Angebot für eine solche „Application-Level-Gateway-Paketfilter-Struktur (P-A-P)“ zu unterbreiten.

        Sie haben natürlich auch die Möglichkeit, die Internetnutzung in Ihrer Praxis einzustellen. Über den „VPN-TI“ Tunnel können Sie im Reihenbetrieb trotzdem die gesetzlich vorgeschriebenen Anwendungen (momentan: VSDM) nutzen und das KV-SafeNet erreichen. In diesem Fall müssen Sie sich allerdings um die (ebenfalls geforderten) Updates für Windows und Virenscanner bemühen, die Sie „ohne Internet“ nicht ohne Weiteres aktuell halten können. Hier sollten Sie unbedingt mit Ihrem EDV-Berater über die Möglichkeiten sprechen.

      10. Wir haben uns bereits vor Monaten um konkrete technische Informationen beim VPN-Zugangsdienstanbieter bemüht.

        Leider dürfen diese Informationen zum jetzigen Zeitpunkt nur Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden.
        Wir dürfen diese Informationen ohne Genehmigung weder ganz noch in Ausschnitten duplizieren, an Dritte weitergeben oder veröffentlichen.

        Wir bemühen uns weiterhin um eine Freigabe dieser Informationen.

       

       

      Bestellung des Praxisausweises

       

      Die SMC-B-Karte oder auch Praxisausweis genannt, ist sozusagen die Eintrittskarte Ihrer Praxis in die TI und wird beim Installationstermin ins Kartenlesegerät gesteckt und versiegelt. Ohne diese Karte bekommen Sie keine Verbindung zur TI. Wenn die Karte beim Installationstermin nicht freigeschaltet vorliegt, kostet Sie die Techniker-Leerfahrt 297,50 Euro Brutto. Um dies zu vermeiden, versuchen wir möglichst alle Fragen bezüglich der SMC-B-Bestellung zu klären.

       

      Damit wir Sie im Installationsablauf optimal unterstützen können, empfehlen wir Ihnen die Karte von unserem Partnerportal. Die Firma medisign hat einen flexiblen Tarif mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten und bietet eine vierteljährliche Zahlung an. Die Karte können Sie unter folgendem externen Link bestellen, der Sie auf die Homepage von medisign führt: www.smc-b.de/psyprax

       

      1. Um sicher zu gehen, dass der Praxisausweis am Installationstag freigeschaltet vorliegt, empfehlen wir zeitgleich oder kurz nach der Bestellung der TI-Komponenten auch den Praxisausweis zu bestellen. Ohne die freigeschaltete SMC-B-Karte kann die Installation nicht erfolgen. Es dauert ca. 2-4 Wochen bis Sie die SMC-B-Karte nach der Bestellung erhalten.

        Unter folgendem Link www.smc-b.de/psyprax können Sie die Karte bestellen.

      2. Pro BSNR braucht man eine SMC-B Karte/Praxisausweis. Für das stationäres Kartenlesegerät in Ihrer Praxis ist ein Praxisausweis erforderlich. Gibt es mehrere stationäre Kartenlesegeräte in der Praxis, wird insgesamt nur eine SMC-B Karte benötigt. Der Konnektor verwaltet den Praxisausweis für alle stationären Lesegeräte Ihrer Praxis. Es wird unabhängig von der Anzahl der Lesegeräte pro BSNR nur ein Praxisausweis gezahlt.

        Wenn Sie zusätzlich du dem stationären Kartenterminal noch ein neues, TI-fähiges mobiles Kartenterminal erstattet bekommen, brauchen Sie für das mobile Lesegerät auch eine SMC-B Karte. Pro anspruchsberechtigtem mobilen Kartenlesegerät wird eine weitere SMC-B Karte (oder eHBA) finanziert.

      3. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Karte in ca. 2-4 Wochen zur Verfügung steht.

        Zunächst muss Ihr Antrag durch die zuständige KV freigegeben werden. Um Verzögerungen zu vermeiden, achten Sie bitte darauf, dass Ihre Daten korrekt sind. Enthält z.B. Ihre BSNR einen Tippfehler wird Ihr Antrag zunächst von Ihrer KV zur Korrektur an Sie zurückgewiesen und muss erneut eingereicht werden.
        Bitte achten Sie bei der Bestellung auch auf Ihre korrekte Fachgruppe. Dies bedeutet, wenn Ihre LANR mit 68 oder 69 endet, wählen Sie die Fachgruppe Psychotherapeut. Zum Beispiel bei LANR Endung 58, 60, 61 wählen Sie die Fachgruppe Arzt aus.

        Wenn medisign den Praxisausweises per Einschreiben versendet, bekommen Sie eine Versandinformation. Bitte versuchen Sie in dem Zustellungszeitraum persönlich anwesend zu sein, um Verzögerungen zu vermeiden. Sollte ein Einschreiben nicht zugestellt werden können, soll der Postzusteller eine Abholkarte hinterlegen, damit die Sendung von Ihnen in der angegebenen Postfiliale abgeholt werden kann. Dort wird sie allerdings nur 7 Werktage aufbewahrt. Erfolgt keine Abholung wird die Sendung an den Absender zurückgeschickt.

        Nach Erhalt Ihres Praxisausweises und wenn Ihnen der dazugehörige Transport-PIN-Brief von medisign ebenfalls vorliegt, können Sie Ihren Praxisausweis gemäß den beiliegenden Hinweisen freischalten (elektronisch den Erhalt bestätigen). Die Freischaltung muss spätestens 24 Stunden vor der Installation erfolgen.

        Nach der Freischaltung ist der Praxisausweis bereit zur Installation. Bewahren Sie Ihren Praxisausweis und den Transport-PIN-Brief für den späteren Installationstermin sicher auf.

        Während der Installation wird die Karte aktiviert. Das heißt, die Transport-Pin wird vom Techniker und Ihnen gemeinsam geändert.

       

      Damit Sie den Ausweis zum Installationstermin freigeschaltet vorliegen haben, bestellen Sie Ihn bitte zeitgleich mit der Bestellung der TI-Komponenten. Sie werden von unserem externen Dienstleister kontaktiert, um einen Installationstermin zu vereinbaren. Sprechen Sie den Termin bitte so ab, dass die SMC-B-Karte freigeschaltet vorliegt.

      Damit beim Installationstermin alles reibungslos klappt, sollten Sie beim Termin folgendes in Ihrer Praxis haben:

      • die freigeschaltete SMC-B und der dazugehörige PIN-Brief
      • das Router-Passwort (sollten Sie ab der Installation immer parat haben)
      • am besten ein Heftchen oder die von uns zur Verfügung gestellte Passwortaufstellung, in dem Sie die Passwörter und Benutzernamen notieren können und gleich zur Hand haben. Auch der „Ausbaupaket-KundIn“ sollten Benutzername und Passwort für den Konnektor immer vorliegen.