Systemvoraussetzungen
Damit das psyprax PVS einwandfrei funktioniert und stabil läuft, muss Ihre IT-Ausstattung einige Mindestanforderungen erfüllen. Wir haben eine Checkliste mit den wichtigsten Empfehlungen für Sie vorbereitet.
Hardware-Anforderung für lokale Installationen
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Prozessor:
Minimum: Intel Core i5/i7 (ab 8. Generation), AMD Ryzen 5/7, mindestens 4 physische Kerne
Empfohlen:Intel Core i7 oder vergleichbar (max. ca. 4 Jahre alt), AMD Ryzen 7, mindestens 6 physische Kerne; für flüssiges Arbeiten, KiM, TI, DokumentenverwaltungSysteme mit sehr alten Prozessoren führen häufig zu hoher CPU-Last (z. B. durch KIM/Java-Dienste).
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Arbeitsspeicher:
Minimum: 16 GB
Empfohlen: mind. 32 GB (insbesondere bei intensiver Dokumenten- und Bildverwaltung oder paralleler Nutzung von TI-Diensten) -
Festplattenspeicher:
Minimum: SSD (kein HDD), 256 GB mit mindestens 50 GB frei
Empfohlen: SSD oder NVMe M.2, 512 GB – 1 TB mit mindestens 70 GB freiEine klassische Magnetfestplatte (HDD) führt zu deutlichen Performanceeinbußen. Praxen mit umfangreicher Dokumenten- oder Bildablage benötigen deutlich mehr Speicherplatz.
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Bildschirmauflösung:
Minimum: 1280x1024
Empfohlen: 1920×1080 oder höher -
Betriebssystem:
Windows 11 Pro
Hardware-Anforderung für Server-Installationen
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Prozessor:
Minimum: Intel i7/i9 oder AMD Ryzen 7 (oder vergleichbar) mit mind. 8 Kernen und Hyperthreading -
Arbeitsspeicher:
Minimum: 32 GB
Empfohlen: 64 GB, falls zusätzliche Serverdienste laufen oder der Server auch als Arbeitsplatz genutzt wird -
Festplattenspeicher:
Minimum: 70 GB freier Speicherplatz (empfohlen auf einer schnellen SSD / NVMe M.2 im Raid) -
Betriebssystem:
Windows 11 Pro
Windows Server 2022 oder höher (64-Bit)Empfohlen sind Server Betriebssystem welche innerhalb des Mainstreamsupport von Microsoft sind. https://learn.microsoft.com/de-de/lifecycle/policies/fixed
Nach Ablauf des Mainstreamsupports, kann nur noch ein eingeschränkter Support durch uns stattfinden.
Windows Serverbetriebssystemlösungen anderer Art sind grundsätzlich möglich, bitte wenden Sie sich dazu an unser Team, um sich beraten zu lassen.
Betriebssystem
psyprax wird für das Windows-Betriebssystem entwickelt und ist kompatibel mit sämtlichen unterstützten 64-Bit-Versionen.
Der Support für Windows 10 endete im Oktober 2025 – auch bei Nutzung von „Extended Security Updates (ESU)“.
Warum wir Ihnen Windows Pro empfehlen, lesen Sie bitte unter folgendem Beitrag.
Nicht supportet werden:
- Windows ARM
- macOS und Linux (z. B. Parallels, BootCamp o. Ä.)
Wichtige Hinweise zur Performance
Eine stabile und performante Nutzung ist nur bei Einhaltung der oben genannten Systemanforderungen gewährleistet. Zudem hängt die tatsächliche Systembelastung stark vom Nutzungsverhalten ab.
Besonders ressourcenintensiv sind:
- große Mengen gescannter Dokumente
- hochauflösende Bilder in Protokollen
- umfangreiche Dokumentenverwaltung
- parallele Nutzung von KiM- / TI-Diensten
- ZIP-basierte Sicherung großer Datenbestände
Bei sehr großen Datenmengen kann es zu spürbaren Verzögerungen kommen (z. B. beim Öffnen von Protokollen oder bei Sicherungsvorgängen).
Verschlüsselung von Patientendaten
Um die gesetzlichen Bestimmungen zu Datenschutz und Datensicherheit bei der Verarbeitung sensibler Daten mittels Ihrer Praxis-IT zu erfüllen, ist die Verschlüsselung der Festplatte eine der wirksamen technischen Maßnahmen i.S.d. Art.32 DSGVO. Mit der Verschlüsselung beugen Sie der Gefahr einer unrechtmäßigen Offenlegung – und damit einem möglichen Missbrauch – Ihrer Patientendaten vor, auch im Fall eines verlorenen oder gestohlenen Notebooks.
Tipp: Windows Pro bringt die Funktion der Festplatten-Verschlüsselung bereits mit – alternativ gibt es im Fachhandel zahlreiche Software-Tools für diesen Zweck.
IT-Sicherheitspaket
- Optimaler Schutz sensibler Gesundheitsdaten durch gemanagte UTM-Firewall
- Verhindert Datenverlust & Betriebsausfälle
- KV-konforme IT-Sicherheit nach §390 SGB V